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Es war ein Moment, den viele nicht vergessen werden. Ingrid Klebon sitzt inmitten der Gäste, hebt ihr Bundesverdienstkreuz und zeigt es den Zuhörenden. Für einen Augenblick wird es still, dann erfüllt ein herzlicher Applaus den Raum. Menschen lächeln, einige wischen sich über die Augen. Es ist einer dieser seltenen Augenblicke, in denen spürbar wird, wie sehr eine Lebensgeschichte berühren kann.

Ingrid Klebon fühlt sich „sau wohl“ im Immanuel Seniorenzentrum Schöneberg. Seit den siebziger Jahren setzt sie sich mit großem persönlichen Engagement und überwiegend ehrenamtlich für die Gleichberechtigung von Frauen und für die Rechte von Lesben und Schwulen ein. Sie hat Wege geöffnet, die heute vielen selbstverständlich erscheinen. Dass sie diesen Moment mit der Gemeinschaft teilt, macht das Fest der Vielfalt zu etwas Besonderem.

Über sechzig Menschen kamen zusammen, um das Fest der Vielfalt im Immanuel Seniorenzentrum Schöneberg zum zweiten Mal zu feiern. Bewohnende aus dem Servicewohnen und der stationären Pflege, Angehörige, Mitarbeitende, Nachbar*innen sowie freiwillige Helfer*innen und Ehrenamtliche machten den Nachmittag zu einem lebendigen Ausdruck des Miteinanders im Stadtteilzentrum Schöneberg der Immanuel Albertinen Diakonie und in direkter Nachbarschaft zu den Baptisten Schöneberg. Das Fest zeigt, wie bunte Lebensrealitäten zusammenkommen können und wie wertvoll es ist, als Mensch einen Ort zu haben, an dem wir für einen Moment einfach angenommen sind.

Gemeinsam sahen die Gäste einen Filmbeitrag über das Seniorenzentrum als Lebensort Vielfalt, der kürzlich in der Sendung Kulturzeit auf 3Sat und im ZDF ausgestrahlt wurde. Der Beitrag wurde mit viel Anerkennung aufgenommen und machte sichtbar, wie Vielfalt im Alltag des Hauses gelebt wird.

Moderiert wurde der Nachmittag von Robin Bohn, der als Verantwortlicher für die Betreuung mit viel Herz durch das Programm führte. Er gestaltet die Angebote im Seniorenzentrum stets bedarfsorientiert und biografiebezogen, damit sie zu den Lebenswegen der Bewohnenden passen. Genau das prägte auch dieses Fest mit Speisen, Musik, Geschichten und Begegnungen, die Menschen verbinden und Erinnerungen wecken. Robin Bohn sagte: „Ich freue mich, dass die Bewohnenden heute besonders lange geblieben sind und den gemeinsamen Nachmittag offensichtlich sehr genossen haben.“ Viele halfen mit und trugen dazu bei, dass das Fest der Vielfalt zu einem Ort wurde, an dem Gemeinschaft lebendig wird und Menschen sich angenommen fühlen.

Mehr Informationen zum Immanuel Seniorenzentrum Schöneberg.

Impressionen